...and in this way wish away each day. (Porcupine Tree)

 



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Bowlen und Jazz Session

Es gibt sie, die schönen, die reichen Momente im Leben.
Gestern Abend war so ein toller Moment.
Ich war mit meinem Freund und einem anderen Pärchen zunächst Bowlen, und dann bei einer Jazz Session. Beides hat mir große Freude bereitet, zumal ich mich als sehr bowling-talentiert erwiesen habe, was alle (inklusive mir selbst) ziemlich überrascht hat. Dennoch hat mich mein Freund in der zweiten Runde abgezogen und somit, da beide Spiele zusammen gewertet wurden, gewonnen. Doch egal, darum geht es ja nicht.
Die Stimmung war klasse. Als wären wir schon ewig befreundet (wir hatten den Freund erst gestern kennengelernt) und ein eingespieltes Vierergespann.
Das macht mich glücklich.
Das anschließende Essen setzte dem ganzen die Krone auf. Währenddessen beschlossen wir auch, zur kostenlosen Jazz Session zu gehen. So etwas gibt es in verschiedenen Städten: Unterschiedliche Jazzmusiker geben sich zum Besten und man darf zuhören. Anschließend können Musiker aus dem Publikum die Instrumente benutzen und jammen. Möglichkeit zur Kontaktaufnahme ist gegeben. Der neue Freund meiner Freundin ist studierter Saxophonist und es war natürlich hochspannend, als er uns die Basics erklärte.
Ich muss zugeben, dass er mir als Mann auch gefiel. Wenn ich Single wäre und er auch, hätte ich überlegt, ob wir was anfangen.
Aber das steht ja nicht zur Debatte.
Heute Nacht schlief ich wie ein Baby. Das stimmte mich heute morgen positiv, obgleich die Panik mich ergriff. Doch durch die Tat konnte ich mich heute in eine hoffnungsvolle Stimmung versetzen. Ich bin es heute mal angegangen, mein liebes Problemchen. Es reicht ja schon, jeden Tag ein bisschen was dafür zu tun.

31.8.12 17:31


Overhead

http://www.youtube.com/watch?v=WbYVOdLx_Yc

 

"And no one showed us to the land
And no one knows the where's or why's
But something stirs and something tries
And starts to climb towards the light"

(Echoes - Pink Floyd) 

30.8.12 13:36


Be perfect or die

Ein Leben zwischen den Extremen:
Nur wenn ich perfekt bin, bin ich gut.
Bin ich nicht perfekt, bin ich das Allerletzte auf dieser Welt. Die Schlechteste. Niveaulos. Unter aller Sau. Eine Schande.

Zwischen gnadenloser Selbstüberschätzung und autoritätsunterwürfiger Selbstverachtung lebe ich ein Leben zwisch den Extremen. Schwarz oder weiß. Perfect or die. 

Doch was passiert, wenn ich den Gedanken zulasse, dass es noch etwas dazwischen gibt? Dass ich nicht sofort die Schande der Nation bin, die alles verloren hat? Die niemals gute Leistungen erzielt hat? Perfect or die.

Dann würde vielleicht die ganze Angst auf einen Schlag von mir abfallen und die Hoffnung und der Mut und das Selbstvertrauen würden mir zuflüstern: very bad - bad - okay - good - very good - pefect, eines davon sei die Bewertung deiner Leistung, aber du bist nicht deine Leistung. Ich bin meine Leistung. Du bist mehr als deine Leistung. 

Ich müsste dann weder perfekt sein noch sterben. Ich könnte einfach das tun, was ich tun kann. Vielleicht wird es einst so sein. Und das wäre dann wirklich perfekt.

30.8.12 01:09


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