...and in this way wish away each day. (Porcupine Tree)

 



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Goethe

"Nur mit Entsetzen wach ich morgens auf,
Ich möchte bittre Tränen weinen,
Den Tag zu sehn, der mir in seinem Lauf
Nicht einen Wunsch erfüllen wird, nicht einen..."
(Goethe - Faust) 

Der Wecker klingelt. Es ist 9 Uhr am Morgen. Ich stelle ihn aus und drehe mich noch einmal um. Noch hat sie mich nicht, die Realität. Ich liege im warmen Bett, eingekuschelt in die Decke, die meine Körperwärme zu mir zurückleitet. Doch plötzlich schrecke ich hoch. Nur mit Entsetzen wach ich morgens auf. Mir wird die ganze Tragweite der Bürde des heutigen Tages bewusst. Ich springe aus dem Bett und gehe träge zu meinem Schreibtisch. Hier muss es geschehen, hier muss heute die Welt passieren, sonst...Ich möchte bittre Tränen weinen. Noch bevor ich anfange, kreisen meine Gedanken unkontrolliert nur um eines: das Versagen. Was wäre wenn...und immer im Worst Case. Natürlich. Ich stelle fest, dass ich so nicht arbeiten kann. Ich sehe einen Tag auf mich zukommen, der nichts Produktives, nichts Positives mit sich bringen wird, weil ich nicht imstande bin, es ihm zu geben. Den Tag zu sehn, der mir in seinem Lauf nicht einen Wunsch erfüllen wird, nicht einen.

Doch morgen ist ein neuer Tag. Morgen wird alles anders. Morgen werde ich den Durchbruch erleben. Morgen besiege ich meine Angst. Niemals heute. Auch morgen werde ich heute nicht meine Angst besiegen. Denn morgen ist auch nur wieder ein Tag, der mir in seinem Lauf nicht einen Wunsch erfüllen wird, nicht einen.

30.8.12 00:56


Zukunft ungewiss

Der schlechteste Motivator, oder?
Manche sehen es deswegen als ihre Pflicht an, im Hier und Jetzt alles Mögliche dafür zu unternehmen, dass es in der Zukunft sicher werden kann. Doch was, wenn die Vorstellung einer ungewissen Zukunft zum lähmenden Faktor wird?

Es ist nicht einmal klar, ob ich mit meinem langjährigen Lebenspartner in einer Stadt wohnen bleiben kann, oder ob wir uns für 1 oder 2 Jahre räumlich trennen müssen. Meine Jobchancen sind in einem anderen Teil des Landes nämlich bedeutend besser als hier. 

Ich.muss.was.tun.

"Wo viel Licht ist, ist starker Schatten.", schreibt Goethe in seinem Götz von Berlichingen.
Ich stehe im Schatten und hoffe, dass dieser vom Licht geworfen wurde, das ich nur einfach noch nicht sehen kann.

29.8.12 10:52


Ich sollte

Ich sollte gerade eigentlich schlafen, oder?

29.8.12 03:09


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